Stabwechsel in der Inneren Medizin ist vollzogen


Mit dem Wechsel an der Spitze der Klinik für Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Schotten wird die medizinische Kompetenz der Einrichtung weiter ausgebaut.
Das Foto zeigt die symbolische Übergabe des Staffelholzes vom bisherigen Chefarzt Dr. med. Martin Graubner zum neuen Chefarzt der Klinik für Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Schotten, Prof. Dr. med. Reinhard Voss.
Chefarzt Prof. Dr. med. Reinhard Voss (Zweiter von rechts), Kardiologe und Angiologe, hat plangemäß zum 1. Januar die Leitung der Klinik für Innere Medizin am Kreiskrankenhaus Schotten übernommen. Im Bereich Hämato-Onkologie wird der bisherige Chefarzt Privatdozent Dr. med. Martin Graubner (Mitte) ihn bis auf Weiteres aktiv unterstützen. Kongenial begleitet wird die Übergabe des Staffelholzes durch GZW-Geschäftsführer Wolfgang Potinius (Zweiter von links), Chefarzt Dr. med. Christof Müller (rechts) und Prokurist Olaf Kromm (links).

Wie geplant übernahm zum 1. Januar Prof. Dr. med. Reinhard Voss die Leitung der Abteilung – Zusätzliche Spezialisierung im Bereich Kardiologie/Angiologie


(HR) Der Stabwechsel an der Spitze der Klinik für Innere Medizin im Kreiskrankenhaus Schotten ist vollzogen: Wie geplant übernahm Prof. Dr. med. Reinhard Voss zum 1. Januar die Leitung der Abteilung, die unter seiner Ägide eine zusätzliche Spezialisierung im Bereich der Kardiologie und Angiologie erhält. Hämatologisch-onkologische Kompetenz wird bis Ende 2012 auch der bisherige Chefarzt Privatdozent Dr. med. Martin Graubner in die Abteilung einbringen. Er hatte im Lauf seines 20-jährigen Wirkens am Kreiskrankenhaus Schotten dort einen überregional renommierten Schwerpunkt in der Behandlung von Tumorerkrankungen aufgebaut. Prof. Dr. Voss ist bereits seit 1. Juni am Kreiskrankenhaus tätig und hat bis 31. Dezember die Klinik für Innere Medizin gemeinsam mit PD Dr. Graubner geleitet.


„Mit der Verpflichtung von Prof. Voss haben wir unsere medizinische Kompetenz am Kreiskrankenhaus Schotten um den Schwerpunkt Kardiologie/Angiologie erweitert und damit zugleich die Nachhaltigkeit unseres Engagements in dieser Region betont“, erklärte GZW-Geschäftsführer Wolfgang Potinius. Mit großem Erfolg habe Prof. Voss seit seinem Dienstantritt im Juni die transösophageale Echokardiographie („Schluck-Echo“) als Methode neu eingeführt. Patienten mit Herzrhythmusstörungen, Herzinsuffizienz („Herzschwäche“), akuter Hypertonie (Bluthochdruck), Erkrankungen der Herzkranzgefäße und Herzklappenfehlern fänden in ihm einen kompetenten Betreuer, so Potinius.

In enger Kooperation mit der Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim sowie der Universitätsklinik Gießen werde Prof. Voss die Patienten aller Häuser des GZW kardiologisch betreuen. Im Team mit Dr. med. Michael Eckhard (Diabetologie) und Dr. med. Andreas Breithecker (interventionelle Radiologie) werde er außerdem als neuen Schwerpunkt im GZW die Diagnostik und Therapie von Gefäßverschlüssen auch außerhalb des Herzens, vor allem in den unteren Extremitäten, aufbauen.


Hinsichtlich der kardiologischen Versorgung werde das GZW künftig Teil des  kardiologischen Regionalclusters von Prof. Christian Hamm sein, erläuterte der Ärztliche Direktor des GZW, Prof. Dr. Dr. Friedrich Grimminger. Prof. Hamm leite derzeit die beiden großen kardiologischen Standorte Kerckhoff-Klinik Bad Nauheim und Universitätsklinik Gießen und baue somit eine der größten kardiologischen Versorgungseinheiten in Deutschland aus. Einen eigenen Katheterplatz werde das GZW daher nicht einrichten, sondern sich – im Sinne des Regionalismuskonzepts – der Infrastruktur bedienen, die derzeit an der Kerckhoff-Klinik sowie an der Uni-Klinik Gießen weiter ausgebaut wird. 


Um die ihm zugedachte krankenhausübergreifende Brückenfunktion zwischen Bad Nauheim und Gießen wahrzunehmen, sieht Prof. Grimminger seinen Kollegen Voss bestens gerüstet, denn dieser ist ein „Gießener Gewächs“: Nach dem Studium absolvierte Prof. Voss seine Facharztausbildung an der Medizinischen Klinik I in Gießen. Ab 1992 war er dort als Oberarzt, später als Leitender Oberarzt tätig. 2007 wechselte er als Chefarzt der Klinik für Innere Medizin an das St. Elisabeth-Krankenhaus in Mayen und im Juni 2011 von dort ans Kreiskrankenhaus Schotten.

Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH

Presse