Zertifikate / Kooperationen

Geprüfte Qualität ist eine wichtige Orientierungshilfe für Sie als Patient / Patientin. Das GZW mit seinen Krankenhäusern und einzelnen Abteilungen stellt sich seit Jahren aufwändigen Überprüfungsverfahren in unterschiedlichen Bereichen. Die Basiszertifizierung der Häuser erfolgt nach dem Verfahren von KTQ. Der Qualitätssicherung dient auch die Kooperation mit Partnern in der Region.

Diabetes-Netzwerk Rhein-Main-Mittelhessen
Zum Diabetes-Netzwerk Rhein-Main-Mittelhessen (DNRMM) haben sich 2011 das Bürgerhospital Frankfurt am Main, Clementine Kinderhospital, das Gesundheitszentrum Wetterau (Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim, GZW Diabetes-Klinik Bad Nauheim, Bürgerhospital Friedberg, Kreiskrankenhaus Schotten) sowie das Universitätsklinikum Gießen und Marburg zusammengeschlossen, um die ärztliche Versorgung Diabetes Erkrankter sowohl im Ballungsraum Rhein-Main als auch in strukturschwachen Regionen zu sichern.
Ziel des Netzwerkes ist es, eine flächendeckende, standortübergreifende und hochqualitative Patientenversorgung anzubieten, die das gesamte Spektrum diabetologischer Erkrankungen aller Alterstufen abdeckt. Angefangen von der Kinder- und Jugenddiabetologie über das breite Spektrum der Erwachsenendiabetologie einschließlich aller Folgeerkrankungen (Diabetisches Fußsyndrom, Retinopathie, Nephropathie, Neuropathie) über das Gebiet Diabetes und Schwangerschaft bis hin zur Versorgung geriatrischer Patienten mit Diabetes mellitus sind im Diabetesnetzwerk Rhein-Main-Mittelhessen die Angebote aufeinander abgestimmt und miteinander vernetzt worden.
Weitere Schwerpunkte der Kooperation sind neben Aus-, Fort- und Weiterbildung von medizinischem Fachpersonal (Pflegepersonal, Ärzte, Medizinische Fachangestellte, Podologen) eine vernetzte Facharztweiterbildung und abgestimmte Angebote für Prävention/Gesundheitserziehung (Kindergärten, Schulen, etc.), Patientenedukation und Selbsthilfegruppenarbeit.

Endocert
Die EndoCert-lnitiative der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) soll eine qualitativ hochwertige Durchführung endoprothetischer Eingriffe sicherstellen. Deshalb gehört nach den EndoCert-Regeln dem OP-Team immer ein Operateur mit ausgewiesener Expertise (so genannter "Hauptoperateur") an.

Endoprothetikregister
Im Februar 2016 ist die Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH dem Endopothetikregister Deutschland beigetreten. Das Endoprothesenregister Deutschland (EPRD) will die insgesamt gute gesundheitliche Versorgung von Patienten mit künstlichen Hüft- und Kniegelenken in Deutschland weiter verbessern. Ziel ist es, eine verlässliche Datengrundlage zu schaffen, um langfristig die Qualität der Produkte beurteilen zu können, das Ergebnis der medizinischen Behandlung zu sichern und die Zahl der Wechseloperationen zu verringern. Im Mittelpunkt steht dabei insbesondere, mehr über die Standzeit künstlicher Gelenke zu erfahren, also die Zeit, in der Implantate bis zu einer Wechseloperation im Körper funktionstüchtig sind. Weitere Informationen lesen Sie auf www.eprd.de

Geriatrie-Siegel
Als viertes Krankenhaus in Hessen wurde das Bürgerhospital 2012 mit demGeriatrie-Siegel des Bundesverbandes Geriatrische Einrichtungen (BVG) ausgezeichnet.

Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie
Mit ihrer Initiative, chirurgischen Abteilungen Zertifikate zu verleihen, möchte die Deutsche Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) nach eigenen Angaben dazu beitragen, "dass die Qualität in den Kliniken zu verbessert und gleichzeitig transparent gemacht wird". Arbeitsgemeinschaften der Gesellschaft haben für bestimmte chirurgische Erkrankungen und Prozeduren nach wissenschaftlichen Vorgaben und klinischer Erfahrung Qualitätsstandards entwickelt. "Wenn eine chirurgische Klinik diese Kriterien nachweisen kann, ist davon auszugehen, das hier Chirurgie auf hohem Niveau betrieben wird", so die DGAV.Das Hochwaldkrankenhaus wurde 2011 als erste Einrichtung in Hessen von der DGAV als Kompetenzzentrum für minimal-invasive Chirurgie zertifiziert und 2015 erfolgreich rezertifiziert.
Weitere Informationen über die Zertifizierunen der DGAV lesen Sie auf der Website der Gesellschaft.

OnkoZert
Das Hochwaldkrankenhaus steht seit 2003 als Koordinationsklinik an der Spitze des DMP-Brustzentrums Mittelhessen. 2009 wurde unser Brustzentrum vom unabhängigen Institut OnkoZert zertifiziert und seither mehrfach erfolgreich rezertifiziert. 2015 wurde dann auch das Gynäkologische Krebszentrum nach den Standards von OnkoZert zertifiziert.
OnkoZert ist ein unabhängiges Institut, das im Auftrag der Deutschen Krebsgesellschaft e.V.(DKG) die Zertifizierung von Organkrebszentren und Onkologischen Zentren gemäß entsprechender fachlicher Anforderungen betreut. Ziel der DKG und weiterer medizinischer Fachgesellschaften, wie z.B. der Deutschen Gesellschaft für Senologie (DGS), ist es, die Entstehung von onkologischen Zentren mit einem festgelegten qualitativen Anspruch auf freiwilliger Basis zu fördern und somit die Versorgung von Krebspatientinnen und -patienten zu verbessern. Weitere Informationen über unsere Zertifizierung nach OnkoZert finden Sie auf der Website des Instituts.

Traumazentren
Mit Erfolg hat die Abteilung Unfallchirurgie und Orthopädie im Hochwaldkrankenhaus Bad Nauheim ihr Audit als regionales Traumazentrum absolviert. Sie erfüllt damit nachgewiesenermaßen die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Weißbuches der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). Als regionales Traumazentrum ist das Hochwaldkrankenhaus Teil des Traumanetzwerks Südhessen im Gebiet zwischen Gießen, Gelnhausen, Weinheim und Limburg.
Zweimal seit der ersten Zertifizierung hat das Kreiskrankenhaus Schotten das turnusmäßige Re-Audit als lokales Traumazentrum erfolgreich bestanden und erfüllt weiterhin die Anforderungen zur Behandlung von Schwerverletzten nach den Kriterien des Weißbuches der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU). 2009 war das Kreiskrankenhaus Schotten als erste von einem Dutzend Kliniken des damals im Aufbau befindlichen Traumanetzwerkes Mittelhessen im Gebiet zwischen Alsfeld, Bad Hersfeld und Bad Berleburg auditiert worden.
Weitere Informationen über das Traumanetzwerk finden Sie auf der entsprechenden Seite der Deutschen Gesellschaft für Unfallchirurgie (DGU) im Internet unter  www.dgu-traumanetzwerk.de.

WHO/Unicef-Initiative – Babyfreundliches Krankenhaus
Die Weltgesundheitsorganisation WHO und das Kinderhilfswerk UNICEF starteten 1991 das internationale Programm „Babyfriendly Hospital Initiative” (BFHI). Ziel der Initiative ist, die erste Lebensphase eines Neugeborenen ganz besonders zu schützen und die Bindung zwischen Eltern und Kind sowie das Stillen zu fördern. Weltweit zeichnet die Initiative Geburtskliniken aus, die einen hohen Betreuungsstandard nachweisen. Diese Kliniken dürfen sich „Babyfreundliches Krankenhaus” nennen und erhalten eine Plakette von WHO und UNICEF. „Babyfreundliche Krankenhäuser” fördern das Stillen und den intensiven Mutter-Kind-Kontakt, d.h. direkt nach der Geburt wird das Baby auf den Brustkorb der Mutter gelegt. So wird ein erstes Anlegen an der Brust gefördert, um die schnelle Milchbildung anzuregen.