Willkommen auf den Internetseiten der Medizinischen Versorgungszentren im GZW

Vor dem Hintergrund der geänderten gesetzlichen Vorgaben hat das Gesundheitszentrum Wetterau 2007 mit der Gründung von Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) begonnen. Sie sind Teil der vernetzten Strukturen in der neu entstehenden Gesundheitsregion Mittelhessen. Ziele des neuen System sind auch die stärkere Vermeidung von Doppeluntersuchungen und eine optimierte Arzneimitteltherapie. Zusätzliche Synergieeffekte sollen durch die gemeinsame Verwaltung der Patientendaten entstehen.



Als erstes MVZ in der Region entstand zum 1. Juli 2007 die MVZ-Centromed Friedberg gGmbH; sie wird gebildet aus einem chirurgischen und einem neurologischen Facharztsitz. 



Zum 1. Juli 2010 wurde die MVZ-Centromed Bad Nauheim gGmbH gegründet. Sie umfasst jeweils einen internistischen, chirurgischen und orthopädischen Facharztsitz und befindet sich seit 1. Januar 2011 im neuen Facharzt- und Servicezentrum am Hochwaldkrankenhaus.



In ihrem zweiten Medizinischen Versorgungszentrum am Standort Bad Nauheim, dem MVZ am Hochwald, bietet die Gesundheitszentrum Wetterau gGmbH seit 1. Juli 2013 eine ambulante neurologische sowie psychiatrische und psychotherapeutische Versorgung an.

In Aufbau befindet sich derzeit noch das MVZ Schotten-Gedern.

Gesetzliche Vorgaben

Die interdisziplinäre Zusammenarbeit und die ambulante Versorgung zu verbessern, ist eines der Ziele, die der Gesetzgeber mit der Zulassung von Medizinischen Versorgungszentren erreichen möchte.


Unter MVZs versteht man fachübergreifende ärztlich geleitete Einrichtungen, in denen Ärzte, die in das Arztregister eingetragen sind, tätig werden (§ 95 SGB V). Gründer eines MVZ können alle Leistungserbringer im Sinne des Sozialgesetzbuches sein, die aufgrund von Zulassung, Ermächtigung oder Vertrag an der medizinischen Versorgung der Versicherten teilnehmen. Dies schließt Vertragsärzte und Krankenhäuser ein.


Kooperationen mit niedergelassenen Ärzten, anderen MVZ und sonstigen Teilnehmern an der ambulanten Gesundheitsversorgung sollen ermöglicht werden. Die enge Verzahnung zwischen ambulantem und stationärem Faktor soll unnötige Einweisungen verhindern helfen und insgesamt die Verweildauer von Patienten im Krankenhaus verkürzen.


Seit 2004 wurden mehr als 200 MZVs für die ambulante ärztliche Versorgung zugelassen und stehen gleichwertig neben den niedergelassenen Ärzten. Im Gesetz ist vorgesehen, dass in einem MVZ mindestens zwei medizinische Fachrichtungen vertreten sind.