GZW Radiologisches Diagnostikzentrum Bad Nauheim

Dr. med. Andreas Breithecker
Dr. med. Martina Kunisch
Dr. med. Sigrid Sibelius
Das Team des GZW Radiologischen Zentrums

Im Radiologischen Diagnostikzentrum erweitert das GZW sein Angebotsspektrum um Untersuchungen mit einem hochmodernen Hochfeld-Magnetresonanz-Tomographen. Außerdem steht in den Räumen im Erdgeschoss des Facharzt- und Servicezentrums ein Mehrzeilen-Computertomograph zur Verfügung.

In angenehmer Atmosphäre verbindet sich im Radiologischen Diagnostikzentrum modernste Geräteausstattung mit hochspezialisierter medizinischer Fachkompetenz. 

 

Bedienfeld der modernen Magnetresonanz-Tomographen

Dank der räumlichen Nähe zum Hochwaldkrankenhaus ist gegebenenfalls eine zusätzliche Diagnostik in der neuen Angiographie-Anlage des GZW jederzeit möglich. Für Patientinnen und Patienten bedeutet dies eine umfassende radiologische Diagnostik auf höchstem technischen Niveau an einem Ort und aus einer Hand.

Gemeinsam mit unseren Partnern in der Gesundheitsregion Mittelhessen – hier ist neben den Häusern des GZW insbesondere das Universitätsklinikum Gießen-Marburg am Standort Gießen zu nennen - sorgen wir nach der Diagnostik für die adäquate Therapie.

 

Leistungsstark und sehr präzise:

unser 3-Tesla-MRT

 

Die Magnetresonanz-Tomographie (auch Kernspin-Tomographie genannt) ist ein modernes Schnittbildverfahren, bei dem durch die Kombination von Magnetfeldern und Radiowellen sehr präzise Bilder erzeugt werden.

Chefarzt Dr. med. Breithecker am 3-Tesla-MRT

 

Diesen Vorteil nutzt man, um Bilder von bisher ungewohnter Detailgenauigkeit zu erzeugen. Deshalb ist diese Technik beispielsweise für die Diagnostik von Gelenk- und Wirbelsäulenerkrankungen, für detailreiche Aufnahmen des Gefäßsystems, für neurologische Fragestellungen und auch für die Vor- und Nachsorgeuntersuchungen onkologischer Patienten bestens geeignet.

Darüber hinaus ermöglicht der starke Magnet eine Verkürzung der Untersuchungszeit und somit eine relevante Steigerung des Patientenkomforts.

 

Etwa zehn Prozent aller Patienten leiden an Platzangst. Auf Wunsch besteht bei uns die Möglichkeit, ein Beruhigungsmittel in eine Armvene zu injizieren. Berücksichtigen Sie in diesem Fall aber bitte, dass Sie wegen der Einschränkung Ihrer Reaktionsfähigkeit an diesem Tag nicht mehr Auto fahren können.

Bedienfeld des Computer-Tomographen

Computer-Tomographie – ein unentbehrliches Hilfsmittel

 

Die Computer-Tomographie (CT) hat sich im Lauf der letzten Jahre zu einem unverzichtbaren Diagnoseverfahren der Medizin entwickelt. Sie wird für Routineuntersuchungen am gesamten Körper eingesetzt. Das CT kann beispielsweise die Erkennung von Infarkten, Kopfverletzungen, Bandscheibenvorfällen, Abszessen, Hirnblutungen oder Schlaganfällen unterstützen. Für manche Untersuchungen ist die Gabe eines gut verträglichen Kontrastmittels erforderlich.

Aus den Daten, die eine Röntgenröhre sowie ein hochauflösender Detektor beim Umkreisen des Patienten ermitteln, errechnet der Computer Schnittbilder. Virtuell wird die Untersuchungsregion dabei in Scheibenzerlegt.

Veränderungen im Körper, wie beispielsweise Entzündungen oder Geschwülste im Brustkorb oder Verletzungen des Knochengerüsts nach Unfällen, werden so zuverlässig erkannt. 

Computer-Tomograph

Mit unserem modernen Somatom Emotion 16 von Siemens ist zudem die zeitnahe Abklärung von Durchblutungsstörungen oder Blutungen möglich.

Schließlich lassen sich unter örtlicher Betäubung mit dünnen Nadeln Läsionen im Inneren des Körpers CT-navigiert punktgenau ansteuern, um beispielsweise Medikemante zur Schmerzlinderung zu verabreichen oder Gewebeproben zur mikroskopischen Aufarbeitung zu gewinnen.